Revision

Oft ist ein Zahn bereits wurzelbehandelt worden. Wenn nach der zuerst durchgeführten Wurzelbehandlung noch Bakterien im Zahn zurück bleiben, können diese später erneut für eine chronische, aber auch für eine akute Entzündung an der Wurzelspitze sorgen.

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Man sieht dann im Röntgenbild zwar eine erfolgte Wurzelbehandlung, nämlich die Wurzelfüllung, aber möglicherweise auch eine neue (oder nicht verheilte alte) Entzündung. Die vorhandene Wurzelfüllung kann im Röntgenbild ungleichmäßig (inhomogen) oder auch zu kurz erscheinen. In diesen Fällen sind in den Hohlräumen Bakterien zurück geblieben, die eine Entzündung verursachen können. Ob diese bereits im Röntgenbild sichtbar ist, hängt von der Abwehrleistung des Körpers ab.

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In jedem Fall sollte dann die alte, erfolglose Wurzelbehandlung revidiert werden, damit die Infektion beseitigt werden kann. So kann die „Zeitbombe entschärft“ und der Zahn längerfristig erhalten werden.

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